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Alphabet will für Google Maps seit Juli 2018 richtig Geld sehen

Die Nachricht ist nahezu unbemerkt geblieben. Während sich die meisten Onliner noch mit den letzten Bestimmungen der DSGVO befassen, hat Google nahezu unbemerkt eine wichtige Änderung der Nutzungsbedingungen seiner Google Maps API bekannt gegeben. Seit 11. Juni 2018 ist die Verwendung der Google Maps API wird für alle, die mehr als 25.000 Google-Maps-Kartenaufrufe pro Monat haben, ziemlich teuer geworden. Es handelt sich dabei um eine der am häufigsten genutzten APIs im E-Commerce.

Google Maps ist kostenpflichtig

Der Mitte der 00er Jahre eingeführte Online-Kartendienst Google Maps ist in den letzten 20 Jahren zu einem extrem beliebten Service bei Websites oder Onlineshops geworden, die ihn nicht nur zur Geolokalisierung ihrer Ladengeschäfte nutzen.

Der Dienst hat die Mitbewerber (ViaMichelin, Mappy, Bing Maps, diverse OpenStreetMap-Tools) schnell hinter sich gelassen. Apple Maps ist schon in den Startlöchern … aber ob sich Googles Vorsprung noch einholen lässt, wird die Zukunft zeigen.

Kleinere Websites haben sich daran gewöhnt, bis zu einem bestimmten Limit nichts für diesen Google-Dienst zahlen zu müssen. Bisher wurden lediglich nur die großen Nutzer von Google Maps zur Kasse gebeten. Doch das wird sich ab dem 16. Juli 2018 ändern.

google maps api Bellevue, Zurich

Google Maps (als Beispiel hier Bellvue in Zürich) ohne die API (Schnittstelle) in wenigen Schritten einbinden. Diese Methode empfiehlt sich nur für Seiten mit wenigen hundert Aufrufen pro Monat. Schwergewichte sollten die Hände davon lassen und die API oder alternative Anbieter nutzen!

Was kostet in die Nutzung der Google Maps API seit dem 16. Juli 2018?

Nehmen wir zum Beispiel die Google Static Maps API. Bisher konnte ein Unternehmen bis zu 25.000 Kartendarstellungen (Aufrufe) pro Tag kostenlos nutzen. Weitere 1.000 zusätzliche API-Aufrufe wurden mit 0,50 US$ berechnet. Ein angemessener Preis, der bisher nur wenige Nutzer betraf.

Seit dem 16. Juli beträgt dieses Limit 28.000 Kartendarstellungen pro Monat. Für je 1.000 darüber hinaus gehende Aufrufe stellt Google 7,00 US$ (statt 0,50 US$) dem Websitebetreiber in Rechnung.

Websitenbetreiber, die dieses Limits überschreiten, müssen einen relativ hohen Preis für einen Service zahlen, der bis neulich noch kostenlos war. Selbst wenn Webseitenbetreiber unterhalb dieses Limits bleiben, müssen sie ihre Kreditkartendaten hinterlegen (für den Erwerb eines Schlüssels für den Zugriff auf die API), wenn sie Google Maps weiterhin verwenden möchten. Gibt der Webseitenbetreiber die geforderten Daten nicht an, wird auf seiner Seite eine Fehlermeldung anstelle der Google Karte angezeigt.

Alternativ können kleinere Webseiten (noch) den Link aus der maps.google.com-Seite kopieren und in ihren Seitenquelltext einbauen. Dazu die genannte Seite aufrufen, das Ziel eingeben, auf „teilen“ klicken und in dem pop-up auf „Karten einbetten“ gehen. Da es rechtlich ist es nicht ganz wasserdicht ist, hängt es von Deinem Temperament ab, ob Du diese einfache und schnelle Möglichkeit der Karteneinbindung auf Deiner Website nutzen möchtest oder den beschwerlichen Weg via der google maps platform nehmen möchtest.

Einige Alternativen zu Google Maps sind:

openstreetmaps.org

TomTom

MapBox

HERE

MapFit

Leaflet


Diese können meist ähnlich einfach integriert werden, wie Google Maps. Ein positiver Nebeneffekt des Wechsels für Deine Websitebesucher wäre sicherlich, dass die Schnüffelei des Suchmaschinen-Monopolisten an dieser Stelle mal nicht greift, auch wenn die Alternativen leider nicht das Level an Nutzerfreundlichkeit und Informationen erreichen, dass Google bietet. Eventuell bewegt sich da in den kommenden Jahres etwas, wenn mehr Nutzer auf die alternativen Online-Karten-Dienste zurück greifen.

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print irgendwas muss ja geschrieben stehen, dann schauen wir mal

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